Um Reifenbreite |
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Ein Spiel von |
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Testbericht
Spielziel Jedes Team muß nun versuchen soviel Punkte wie möglich zu erreichen. Da wir aus den Profiregeln die "Sprints" mit in die Wertung nehmen, können auch hier noch die ersten drei Fahrer bei jedem Sprint zusätzlich Punkte machen. Ansonsten erhält jeder Fahrer bei der Zieleinfahrt Punkte. Diese und natürlich die Sprintwertungen werden pro Team zusammengezählt und danach steht das Siegerteam fest. D.h. also, nicht das Team mit der ersten Zieleinfahrt erringt den Sieg, sondern die Mannschaftsleistung ist entscheidend. Das Spiel Schon bei der Aufstellung der Fahrer gibt es einiges zu beachten. Der Würfel enscheidet wer den ersten Fahrer einsetzt. Wir haben einen Startbereich, indem die Spieler platziert werden müssen. Zu beachten ist, dass dabei keine eigenen Fahrer in einer Linie hintereinander platziert werden dürfen. Nebeneinander zu stehen ist kein Problem. Wichtig: Immer der Fahrer der am weitesten rechts in einer Reihe platziert ist, hat einen zeitlichen Vorteil und wird als erster in dieser Reihe weiterbewegt. Die Zugreihenfolge wird also nicht von der Reihenfolge der Mitspieler am Tisch bestimmt, sondern an welcher Stelle sich der jeweilige Fahrer auf der Strecke befindet. Es gilt also immer: vorn und rechts zuerst! Die Zugweite wird mit zwei Würfeln ermittelt. Wahlweise können diese auch durch ein oder zwei Energiekarten ersetzt werden. Die Energiekarten tragen durchweg die Werte 5 und 6. Auf diese Weise hat man also eine garantierte Mindestweite. Es sei denn, man würfelt eine 7(nur möglich mit zwei Würfeln oder einer Energiekarte und einem Würfel, logisch). Bei einer 7 wird eine Chancen-Karte gezogen. Hier warten die unterschiedlichsten Ereignissse auf den Fahrer. Vom Massensturz bis zu einer zusätzlichen Energiekarte ist alles enthalten. Allerdings wird in der ersten Runde ein Massensturz wieder zurück in den Stapel gelegt, da mit Sicherheit ca. 80 % der Fahrer davon betroffen wären. Ein vernünftiger Start wäre also nicht gegeben. Was allerding schon ab der ersten Runde erlaubt ist, das ist das Windschattenfahren. Und das geht so: Der vorderste Fahrer einer Reihe (hintereinander) zieht mit einem guten Würfelwurf davon. Der zweite Fahrer kann jetzt für sich entscheiden, hänge ich mich ran oder nicht. So auch der Dritte usw.. Einzige Bedingung: Der Windschattenfahrer muß sich mit der gleichen Augenzahl nach vorn bewegen, wie sein Vordermann und nach dem Zug direkt wieder hinter ihm zum Stehen kommen. Da wir auch schräg über Felder ziehen dürfen ist das nicht immer so einfach.
Überhaupt ist Taktik bei diesem Spiel nicht unbedeutend. Denn ich muß z.B. nicht meine volle Punktzahl setzen. Das kann in manchen Situationen nützlich sein. Um ein bestimmtes Feld zu erreichen oder sich vor oder hinter einem bestimmten Fahrer zu setzen. Sei es, um sich selbst in den Windschatten zu stellen oder andere Windschattenfahrer abzuschütteln. Apropos Abschütteln: Wer Verfolger los werden will, kann einen Ausreißversuch starten. Dazu muß diese Aktion vorher angekündigt werden und mindesten eine Energiekarte muß Verwendung finden. Natürlich kann man versuchen sein eigenes Team mit der Windschattentechnik voranzubringen. Bei einem Massensturz können dann aber natürlich alle eigenen Fahrer betroffen sein. So wird man dann schnell wieder vom Hauptfeld eingeholt. Unerwähnt blieben bis jetzt noch die Straßenverhältnisse. In den erweiterten Regeln werden auch diese berücksichtigt. Es gibt Steigungen, dementsprechend natürlich auch Gefälle und Kopfsteinpflasterpassagen. Alle diese "besonderen" Straßenverhältnisse sind auf dem Spielbrett mit Zahlen bewertet. Bei Steigungen wird der Wert, des Feldes von dem ich starte abgezogen. Sollte der Wert nach Abzug allerdings gleich oder unter der geforderten Augenzahl sein, wird der Fahrer neben die Fahrbahn gestellt und setzt bis zum Ende der Runde aus. Genauso verfahre ich bei Kopfsteinpflaster. Bei Gefälle wird der Wert des Ausgangsfeldes logischerweise hinzuaddiert. Das kann natürlich ganz schöne Sätze nach vorn einbringen. Gerade bei den "besonderen" Straßenverhältnissen sollte man seine Fahrer klug bewegen. Das Zielfeld mit bedacht wählen, denn man muß ja nicht alle Augen setzen. Und ein Feld weniger bewegt, bedeutet z.B. bei einer Steigung vielleicht zwei Punkte weniger Abzug beim Weiterfahren. Fazit
Gesamtnote: 5,5 Kommentare Mario: - locker und heiter, zu recht Spiel des Jahrer (1992) |
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