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Puerto
Rico
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Ein Spiel von
Andreas Seyfarth aus dem "Alea Verlag" für 3-5 Spieler 90-120 min. ab 12 Jahre |
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Testbericht Puerto Rico... ist ein Spiel von Ravensburger, aus der alea-Reihe. Nach eigener Aussage des Verlages, werden in dieser Reihe Spiele mit besonders hohem strategischen Anspruch veröffentlicht. In wie weit der Anspruch nun besonders hoch ist, werden weitere Spieleabende zeigen. Auf jeden Fall, das sei schon mal verraten, macht es einfach Spaß. Die Grafik empfinde ich als sehr gelungen. Die Ausstattung, also Spielelemente wie Geld, Siegpunkte, Kolonisten usw. gut bis zweckmäßig. (Wobei Zweckmäßigkeit bei Strategiespielen für mich einen höheren Stellenwert als Schönheit hat. Meist sind gerade in diesem Genre viele Elemente am Spielgeschehen beteiligt. Da kann eine (zu) verspielte Ausstattung schon mal negativ auffallen, da diese meist auf Kosten der Übersichtlichkeit geht.) Wie Eingangs schon erwähnt hatte ich etwas Mühe mit der Spielanleitung. Auch meine Mitstreiter durchschauten zuerst das Ganze nicht. Aber auch hier das gleiche Phänomen... |
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Zwar mußte das
Ein oder Andere nachgeschlagen werden. Was aber den Spielfluß nicht
wirklich störte. Und das wiederum liegt daran, das die Spielregel,
wenn auch nicht auf den ersten Blick sichtbar, sehr gut gelungen ist und
keine Frage offen läßt. Vorausgesetzt man liest sie sich aufmerksam
durch! Hiermit also ein Kompliment an die Hersteller. |
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Die
Rollen wären:
- Siedler (Spieler nehmen reihum eine Plantage aus der Auslage; Privileg: Siedler kann Steinbruch statt Plantage nehmen) - Bürgermeister (Spieler erhalten reihum neue Kolonisten vom Kolonistenschiff; Privileg: Bürgermeister erhälteinen Kolonisten zusätzlich vom Vorrat) - Baumeister (1 Gebäude pro Spieler kann errichtet werden; Pivileg: Baumeister zahlt eine Dublone weniger beim Bau) - Aufseher (Waren werden produziert; Privileg: Aufseher erhält eine der eigenen produzierten Warten zusätzlich) - Händler (1 Ware pro Spieler kann an das Handelhaus verkauft werden; Privileg: Händler erhält beim Verkauf 1 Dublone mehr) - Kapitän (Spieler müssen reihum Waren auf die Tranzportschiffe beladen (gegen 1 Siegpunkt pro Ware) solange es möglich ist; Privileg: Käpitän erhält 1 Siegpunkt zusätzlich ) - Goldsucher (nur dieser Spieler erhält 1 Dublone von der Bank) Diese Rollen sind während des Spiel´s frei wählbar. D.h. keine Reihenfolge muß eingehalten werden und einzelne Rollen können durchaus länger nicht zum Tragen kommen, wenn keiner sie wählt. Allerdings sorgen die auf ihnen, pro ungenutzter Runde, anfallenden Dublonen für relativ haüfigen Zugriff. Wie geht die Warenproduktion von statten? Sind Plantagen mit Kolonisten besetzt sind sie auch aktiv und produzieren. Allerdings müssen nun noch Gebäude errichtet werden (Indigokrüpperei, Zuckermühle, Tabakspeicher, Kaffeemühle), um Waren daraus herzustellen. Diese müssen ebenfalls mit Kolonisten aktiviert werden. Nur dann erzeuge ich wirklich Waren. Außnahme bei der Produktion: Mais; wird direkt produziert und erfordert kein zusätzliches Gebäude. Nun ist es aber so, das wir während des Spieles diversen Einschränkungen unterliegen, beim Handel mit den Waren, beim Verschiffen derselben usw. Um hier und da ein wenig Abhilfe zu schaffen, kann man noch zusätzlich Gebäude bauen die das Spiel aus eigener Sicht positiv beeinflussen, außerdem steuern alle Gebäude auch Siegpunkte bei. Aber Gebäude kosten natürlich Geld. Wie komme ich nun zu Geld? Geld für die Errichtung der Gebäude erhält man während der Händler-Phase, Goldsucher-Phase oder beim Nehmen zuvor ungenutzter Rollenkarten. Ohne Geld kein Ausbau, ohne Ausbau keine Waren, ohne Waren kein Verkauf an´s Handelshaus und kein Handel mit der Alten Welt (und damit keine Siegpunkte). Also... Geld regiert die Welt, wiedermal... Der Sieg ist errungen wenn entweder 1. keine Kolonisten mehr verfügbart sind oder 2. das zwölfte und damit letzte mögliche Gebäudefeld auf einer Insel verbaut wird oder 3. während der Kapitäns-Phase alle Siegpunktechips aufgebraucht werden. Meine Beschreibung endet hier. Sicher habe ich einige Feinheiten noch garnicht erwähnt. Aber man hat, hoffe ich, einen kleinen Eindruck vom Spiel erhalten. Man hat das Gefühl, das man strategisch nicht wirklich weit planen kann. Aber das täuscht sicherlich. Dazu ist eine Proberunde einfach zu wenig. Alle waren aber angetan, denn der Spiel-Mechanismus funktioniert gut und man kann sich bei zeiten auf´s Wesentliche im Spiel konzentrieren. Also meinerseits eine absolute Empfehlung. |
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