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Meisterdiebe
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Ein Spiel von
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Testbericht |
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Fallen einem Schmggler aus dem unteren Teil des Schubfaches Edelsteine heraus, wird dieser bei der Verteilung der Edelsteine ausgeschlossen. Bei der Ermittlung der Mehrheiten aber nicht.
Als nächstes kommt der Juwelier . Dieser kann einen Edelstein in die Truhe legen und zusätzlich eine Alarmanlage (ein farbiger Pappchip). Diese kann zwei Zustände wärend des Spieles annehmen. Zieht man ein Schubfach auf und die Alarmanlage ist in diesem (für mich sichtbar) enthalten, ist sie deaktiviert und die so vorgefundenen Steine können ohne Probleme entnommen werden. Fällt die Alarmanlage beim Öffnen eines Fach aber heraus, ist sie aktiv und alle Edelsteine die mit ihr aus dem Schubfach fallen, kommen zum Besitzer der Alarmanlage auf´s schwarze Kissen. Auch die Anlage geht zurück an den Besitzer und kann später erneut eingesetzt werden. Nun ist die Juwelierin an der Reihe. Sie ist die einzigste die Edelsteine auch dann in ein Schubfach unterbringen darf, wenn beim Öffnen derselben ebendiese herausfallen. Außerdem genießt sie den Vorteil, pro anwesendem Detektiv einen weiteren Stein unterbringen zu dürfen. Jetzt beginnt der Dieb mit seiner Arbeit. Er öffnet ein beliebiges Schubfach und bringt alle Edelsteine an sich die er dort vorfindet. Hineinlegen darf er selbst keine. Genauso wie der nun kommende Meisterdieb. Er hat als Einzigster das Recht auch das Geheimfach zu öffnen. Er zieht ein Fach zunächst normal auf und entscheidet sich beim Betrachten des Inhaltes ob er das Fach ganz aufzieht oder nicht. Ist jetzt ein Rubin sichtbar kann er beide Fächer leeren. Ansonsten geht er leer aus. Fällt bei dieser Aktion ein Rubin herunter (also aus dem unteren Teil des Faches) wird dieser nun ins obige Geheimfach gelegt und das Schubfach wieder geschlossen. Der Detektiv, als letzter dieser Spielrunde, nimmt nun alle auf dem roten Kissen liegenden Edelsteine an sich und legt sie auf sein schwarzes Kissen. Sollten mehrere Detekive in dieser Runde aktiv sein, so werden die Steine reihum aufgeteilt. Haben alle Spieler ihre Rollenkarten eingesetzt werden die gesamten Karten an den linken Nachbarn weitergereicht und eine neue Runde beginnt. Das Spiel endet, wenn ein Spieler alle seine Steine in der Truhe unterbringen konnte oder alle 6 Rubine aus den Schubfächer gefischt wurden. Für alle Spieler gilt (Ausnahme: Juwelierin und Detektiv), fallen bei der eigenen Aktion Edelsteine aus dem unterein Teil des Faches heraus, kann man seine eigene Aktion nicht mehr ausführen. Nur noch das Verdrehen und Kippen der Truhe ist möhlich. Das Alles hört sich vieleicht ein wenig verzwickt an aber nach der ersten gespielten Runde ist alles klar. Die Spielregel ist bei diesem Spiel ebenfalls angenehm kurz und kann allen Mitspielern eigentlich genauso wie sie ist, vorgelesen werden. Schneller kann man nicht erklären. Fragen bleiben keine offen. Die Gestaltung des Spieles ist besonders für Spielesammler eine Augenweide. Die "Spieltruhe" selber ist in einem größeren Holzkasten untergebracht, sowie das restliche Spielmaterial. Alles wirkt wie von Hand gefertigt und ist es wahrscheinlich auch. Ob der stolze Preis von 99,00 Euro viele Käufer lockt, wage ich aber zu bezweifeln. Fazit: Die "Meisterdiebe" sind schnell erklärt und mit 1 Stunde auch relativ schnell gespielt. Wirklich punkten kann man nur, wenn man versucht sich die lohnensten Schubladen zu merken. Allerdings fangen da bei Zeiten die Köpfe an zu qualmen. Wir haben uns das an diesem Abend gespart. Dann wird´s jedoch zur Glückssache, ob man etwas findet. Letzteres ist der Spielqualität allerdings abträglich. Der Hersteller verweist darauf das die Maserung des Holzes als Merkhilfe genutzt werden kann aber ich persönlich habe es nicht ausprobiert. Insgesamt bietet das Spiel gute Unterhaltung. Unserer Strategiespielerrunde ist diese aber zu seicht. Obwohl das Spiel laut Hersteller von 2 - 8 Spieler spielbar sein soll, betrachte ich eine Besetzung von mindestens 4 Leuten als sinnvoll. Je größer die Runde desto besser. |
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Gesamtnote: 4,4 |
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| Kommentare: keine |
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