Engel und Bengel |
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Ein Spiel von |
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Testbericht
Spielziel ... ist das erringen einer bestimmten Punktzahl; bei 2 - 4 Spielern 500 Punkte, bei 5 und 6 Spielern 400 Punkte. Das Spiel Wer am dransten ist, beginnt immer mit 5 Würfeln (oder soviel wie noch übrig sind) seine Runde. Die Spielrunde unterteilt sich in drei Phasen: 1. Würfeln 2. Würfel platzieren 3. noch einmal würfeln oder die eigene Runde beenden Wer würfelt überprüft das Ergebnis mit der jeweils oben liegenden Tafel. Auf dieser sind immer sechs Reihen zu sehen, auf denen man seine Würfel ablegen kann. Dabei gilt: - die Würfel werden immer von links nach rechts abgelegt - dabei kommt die entsprechende Augenzahl auf das jeweilige Feld - ist die Reihe komplett, bekommt der letzte "Anleger" den auf der rechten Seite aufgedruckten Wert in Chips ausgehändigt, unabhängig davon wer die vorherigen Würfel in dieser Reihe gelegt hat - hierbei wird zwischen Werten mit weißen und schwarzen Hintergründen unterschieden - eine Reihe mit schwarzem Punktwert auf der rechten Seite muß "ausgezahlt" werden; die Chips gehen also zurück in den Vorrat - es muß immer wenigstens ein Würfel abelegt werden, wenn passend vorhanden (auch wenn das betreffende Feld negative Auswirkungen hat) - man kann mehr als einen Würfel ablegen - Reihen aus Sternen werden durch einen beliebigen Würfel belegt, dieser gibt dann für den Rest der Reihe die Augenzahl an (lege ich also eine 6 ab, dürfen in dieser Reihe nur noch 6 abgelegt werden) - nach abgelegten Würfeln kann man es mit dem Rest noch einmal versuchen - jederzeit nach dem Ablegen kann man seine Runde beenden - die eigene Runde endet automatisch wenn kein Würfel passt Danach ist der linke Nachbar an der Reihe. Die nächste eigene Runde beginnt man dann wieder mit 5 Würfeln oder sovielen, wie man gerade noch über hat. So wechselt dessöfteren die Führung, weil man manchesmal zu viel wagt und auch schon mal negative Punkte hinnehmen muß. Gerade in der Zielgeraden, die letzten 50 - 100 Punkte sind arg umkämpft. Immer wenn auf diese Weise eine Tafel komplett gefüllt wurde, wird diese durch die nächste ausgetausch. Die Tafeln unterscheiden sich durch die Anzahl der abzulegenden Würfel, durch den höchstmöglichen Punktgewinn pro Reihe und natürlich auch durch die möglichen Verluste. Einzig die Plastechips sorgen für Unübersichtlichkeit. Damit Jeder jederzeit im Bilde ist, sollte man fünf 10er-Chips immer gleich in einen 50er umtauschen. Das passiert bei mehreren Spielern sicher von allein, da die Anzahl der 10er begrenzt ist. Auch wenn sich das Ganze ein wenig kompliziert anhören sollte, was ich nicht hoffe, sind die Regeln sehr schnell intus. Das empfohlene Mindestalter geht voll und ganz in Ordnung. Als Familienespiel, Aufwärmer, Absacker oder für zwischendurch ist das Spiel bestens geeignet. Ebenso als Partyspiel, wo leichte Unterhaltung für den Abend bevorzugt wird. Allein die max. Spielerzahl von 6 lässt größere Runden zu Titeln wie Tabu oder Outburst greifen. Das Spiel bietet also gute Unterhaltung. Was will man mehr? Einzig die Verpackung, sprich: Grafik, hat nicht viel mit dem Spiel zu tun. Es sei denn, es bezieht sich auf den Gemütszustand der Spieler, zum Ende der Partie. Der Preis von derzeit 20 Euro geht noch geradeso i.O. Zugreifen!
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