- Achims End - Die Gesellschaftsspieleseite aus Neuruppin
Die Spieletests

 

Carcassonne

Ein Spiel von
Klaus-Jürgen Wrede
aus dem
"Hans im Glück" -Verlag
Spiel des Jahres 2001

für 2-5 Personen ab 8 Jahre
Spielzeit 30-45 min.

Testbericht

Carcassonne
Auch "Carcassonne" ist eines von jenen Spielen an die ich nicht so recht ran zu kommen war. Nachdem ich es vor ca. zwei Jahren in meine Sammlung aufgenommen hatte, war es bei einem Blick auf die Spielanleitung geblieben. Irgendwie hatte ich den Eindruck: "Das war wohl nix." Und so kam es in die Ablage.
Gut, das es aber Spieleabende gibt an denen man sich nicht recht entscheiden kann, was auf den Tisch kommt. So hatte, zum Glück, "Carcassonne" seinen verdienten Auftritt und wurde Highlight des Abends.
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Worum geht`s?
Im Mittelpunkt des Spieles stehen die 72 Landschaftskarten. Sie zeigen Stadtteile, Straßenabschnitte, Kreuzungen, Wiesenstücke und Klostergebäude.
Durch cleveres Anlegen bzw. Aneinanderlegen dieser Karten werden Wertungspunkte fällig. Doch nicht nur während des Spieles sondern auch am Ende wird noch einmal kräftig gewertet.

Vorbereitung
Jeder Spieler erhält 8 Gefolgsleute in seiner Farbe. Die Wertungstafel wird gut sicht- und erreichbar auf den Tisch gelegt. Nun wird einer der Gefolgsleute auf den Startplatz der Wertungstafel gestellt.
Die Landschaftskarten werden in meheren verdeckten Stapeln bereitgestellt. Nun kommt noch die Startkarte offen in die Tischmitte und los geht´s.

Spielziel
Sieger ist der Spieler der nach der Schlußwertung am meisten Punkte ergattern konnte.
Hierbei sollte man berücksichtigen das es einmal während des Spieles zu sofortigen Wertungen kommt und am Spielende noch alle unfertigen "Bauvorhaben" und die besetzten Wiesenstücke ebenfalls eine Wertung erhalten.

Das Spiel
beginnt de jüngste Spieler. Anfangs liegt immer dieselbe Startkarte aus. Auf dieser ist ein Stadtteil, ein Straßenteil (speziell eine dreiteilige Kreuzung) und Teile von Wiesen zu sehen.
Der Spieler der am Zug ist, nimmt eine der verdeckten Landschaftskarten auf und sucht sich die beste Anlagemöglichkeit aus. Prinzipiell ist jede Karte anlegbar. Sollte der seltene Fall auftreten das es nicht möglich sein sollte, dann wird die betreffende Karte aus dem Spiel entfernt und eine neue Karte nachgezogen.
Nach dem Anlegen der Karte kann der Spieler nun entscheiden einen seiner Gefolgsleute auf einen bestimmten Teil der Karte zu platzieren. Hierbei muß darauf geachtet werden das der zu bestzende Kartenteil von keinem anderen Mitspieler belegt ist.
Grundsätzlich gilt: Sind Straßenabschnitte beendet, Städte komplett gebaut und von einer Mauerumgeben und Klöster von 8 Karten umrahmt (wobei das Kloster die zentrale neunte Karte darstellt) wird sofort gewertet.
Stadtteile erhalten 2 Punkte pro verbauter Karte + 2 Punkte pro Wappen die in der fertigen Stadt gefunden werden.
Fertiggestellte Straßen erhalten 1 Punkt pro beteiligter Karte und ein Kloster 9 Punkte, wenn es komplett umbaut ist.
Die Gefolgsmänner werden bei der nach der Wertung sofort in den eigenen Vorrat zurüvkgelegt.
Besetzte Wiesenflächen werden erst zum Ende des Spieles gewertet. Hier werden alle Wiesen die an fertiggestellten Städten liegen mit je 3 Punkten gewertet. Man muß schon ein wenig Glück haben, um auf diese Weise gut zu punkten. Zumal diese Gefolgsmänner bis zum Schluß des Spieles gebunden sind, sollte man sich den Einsatz gut überlegen.
Nun kann es beim Auslegen der Karten dazu führen, daß ursprünglich getrennte Gebiete zusammenwachsen und sich mehrere Mitspieler auf einer Straße oder in ein und der selben Stadt wiederfinden. Herrscht hierbei Gleichstand an Figuren bekommt jeder Spieler die volle zu erreichende Punktzahl. Hat ein Spieler die Mehrheit, bekommt nur dieser die anfallenden Punkte. Alle anderen gehen leer aus.

Zur Schlußwertung werden nun noch alle unfertigen "Bauabschnitte" herangezogen. Jeder unfertige Straßenabschnitt sowie jede unvollendete Stadt bekommt pro anliegender Landschaftskarte einen Punkt. Klöster erhalten den Anteil an Punkten den die sie umliegenden Karten ausmachen. Wie gesagt stellt das Kloster den Mittelpunkt der Karten dar, welche es zu umschließen gilt.
Bei der Schlußwertung kann man also durchaus noch richtig viele Punkt einheimsen. Was ich persönlich nicht sooo toll finde. Da der eigentliche Spielverlauf hier noch einmal komplett gekippt werden kann.
Man sollte also die Schlußwertung nicht unterschätzen und in jedem Falle am Ende des Spieles alle seine Gefolgsleute auf den Karten verteilt haben.

Zur Schlußwertung werden nun noch alle unfertigen "Bauabschnitte" herangezogen. Jeder unfertige Straßenabschnitt sowie jede unvollendete Stadt bekommt pro anliegender Landschaftskarte einen Punkt. Klöster erhalten den Anteil an Punkten den die sie umliegenden Karten ausmachen. Wie gesagt stellt das Kloster den Mittelpunkt der Karten dar, welche es zu umschließen gilt.
Bei der Schlußwertung kann man also durchaus noch richtig viele Punkt einheimsen. Was ich persönlich nicht sooo toll finde. Da der eigentliche Spielverlauf hier noch einmal komplett gekippt werden kann.
Man sollte also die Schlußwertung nicht unterschätzen und in jedem Falle am Ende des Spieles alle seine Gefolgsleute auf den Karten verteilt haben.


Tester
Wertung
Immo
Mario
Robert
Achim

Schlüssel: 6 = optimal / 1 = Flop

Gesamtnote: 5,25

Kommentare
- keine